Licht an im Hubertusbad!

Wann passiert endlich etwas mit dem Hubertusbad? Das fragten mich immer wieder Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger.

Das “Stadtbad Lichtenberg”, so der offizielle Name des Bades, wurde 1928 eröffnet und musste 1991 wegen baulicher Mängel und fehlender Finanzen geschlossen werden. Seitdem dümpelt es trostlos vor sich hin, verschiedene Initiativen und auch der Förderverein Hupe e.V. kämpften für eine Sanierung, bislang erfolglos.

Am 21. Juli 2010 lud ich im Rahmen meines Stadtteiltages Lichtenbergerinnen und Lichtenberger zu einer Führung durch das Gebäude ein. Trotz der deutlichen Spuren des Verfalls konnte sich kaum einer der Teilnehmer der immer noch zu erahnenden Schönheit des Hubertusbades entziehen. Und wir vereinbarten, einen weiteren Anlauf zur Rettung dieser fast vergessenen Lichtenberger Schönheit zu unternehmen.

In der Folge werteten wir die Ergebnisse der Bürgerbefragung zur Frankfurter Allee Nord aus, führten zahlreiche Gespräche und am 19. März 2011 war es so weit, im Nachbarschaftshaus Orangerie des Kiezspinne FAS konstituierte sich eine Gruppe von Engagierten, die sich unter dem Namen “Licht an im Hubertusbad! Initiative für die Sanierung und Belebung des Stadtbades Lichtenberg” an die Öffentlichkeit wendet und um Unterstützung wirbt. Die Erstunterzeichner sind:

Heike und Hans-Wolfgang Mattern, Christa Jung, Eugenia Schatz, Uwe Klinghammer, Kurt Hemmerlein, Reimer Dunkel, Bärbel Ambrus, Bernd Mentele, Volker Blank und Birgit Monteiro.

Wie geht es nun weiter? Durch den Beschluss des Senats vom März 2011, das Gebiet Frankfurter Allee Nord zum Sanierungsgebiet zu erklären, sind die Chancen für eine Sanierung des Hubertusbades deutlich gestiegen. Seit Montag, 11. April 2011, sammelt die Initiative deshalb Unterschriften, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger und natürlich auch Entscheidungsträger für eine Sanierung und Belebung des Hubertusbades zu gewinnen. Im Mai gab es eine erneute Führung durch das Hubertusbad und im Juni wurde zu einer Veranstaltung mit interessierten Vereinen, Initiativen, Investoren, Vertretern des Bezirksamtes und allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern eingeladen. Gemeinsam soll eine realistische Nachnutzungsperspektive für das Bad erarbeitet werden.

Der erste Schritt ist getan. Weitere werden und müssen folgen.

Unterstützen Sie uns!

Ihre Birgit Monteiro

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.